ZFP KLINIKUM
SCHLOSS WINNENDEN

Das Ziel, das das Zentrum für Psychiatrie Winnenden mit der Sanierung seiner Gebäudesubstanz verfolgt, ist, für die Patientenversorgung eine Atmosphäre zu schaffen, die angst- und spannungsreduzierend wirkt und den Heilungsverlauf positiv beeinflusst. Dazu sind moderne Therapieräume und funktionale Stationskonzepte mit einem ansprechenden Farb- und Materialkonzept erforderlich. Das Haus D wird von der Klinik für Psychiatrie und Psychosomatik mit einer offenen Schwerpunktstation für die Behandlung von Depressionen sowie mit einer akutpsychiatrischen Station genutzt.

Das Krankengebäude Haus D ist ein Atriumgebäude aus dem Jahr 1978. Es hat den heutigen Anforderungen an eine zeitgemäße Unterbringung durch fehlende Nasszellen in den Patientenzimmern und fehlende Gruppenräume sowie teilweise Fünfbettzimmer nicht mehr entsprochen. Ebenso wurde das Gebäude hinsichtlich Brandschutz und Wärmedämmung auf den heutigen Stand gebracht.

Der Siegerentwurf des Planungswettbewerbs sah eine komplett neue Erschließung des Gebäudes mit Verlegung der beiden bestehenden Treppenhäuser und den Einbau von Aufzügen vor. Außerdem sah das neue Raumkonzept den Entfall und die Verschiebung von zahlreichen Tragwänden vor, die größtenteils mit Stahlkonstruktionen auf Stahlkernverbundstützen abgefangen wurden. Die Lasten wurden fast komplett auf die bestehende Gründung abgeleitet.

BAUHERR
ZfP Klinikum Schloß Winnenden

ARCHITEKTUR
Broghammer Jana Wohleber freie architekten bda

BELEGUNG
2 x 30 Betten

BAUSUMME
7.500.000 €

BAUZEIT
Juli 2010 – Januar 2012